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INKA-Berichtswesen

Das INKA-Berichtswesen (INKA-BW) wurde für die formalisierte jährliche Berichterstattung entwickelt und mit Erlass des BMVg 1998 erstmalig eingeführt. Seitdem berichten die Bauverwaltungen den Bundesministerien BMVg und BMI (über die Leitstelle des Bundes für Abwassertechnik - Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften) mit Hilfe des INKA-BW über den Stand der Bestands- und Zustandserfassung sowie Sanierung abwassertechnischer Anlagen in den militärisch und zivil genutzten Bundesliegenschaften ihres Zuständigkeitsbereiches.

Eingabedialog INKA-BW

Im INKA-BW werden der Sachstand zur Bestands- und Zustandserfassung sowie Sanierung abwassertechnischer Anlagen und die damit entstandenen Kosten auf der Liegenschaftsebene zusammengeführt. Dabei wird nach Haltungs- und Leitungslängen, Art des Entwässerungssystems und bautechnischem Zustand differenziert.

Die Bestands-, Zustands-, Kosten- und Projektinformationen werden liegenschaftsübergreifend auf Bauamts-, Landes- und Bundesebene aggregiert. Dabei wird nach militärisch und zivil genutzten Liegenschaften differenziert.

INKA-BW ist eine Datenbank-Anwendung auf Basis von Microsoft Access. Die Version 2.3 steht als Laufzeit-Anwendung zur Verfügung, bei der keine Vollversion von Access verfügbar sein muss. Die Version 2.4 benötigt hingegen Microsoft Access 2010 als Vollversion.

Integration in das FIS Abwasser

Grundlage für INKA-BW sind Bestands- und Zustandsdaten aus einer vorangegangenen Projektbearbeitung, die in die Bestandsdokumentation (Primärnachweis) übernommen worden sind. Damit befindet sich INKA-BW am Ende der Bearbeitungskette und transportiert die Ergebnisse an übergeordnete Dienststellen für Steuerungs- und Lenkungsaufgaben.

INKA-BW im FIS Abwasser

Datenfluss

Die Erfassung und Übernahme abwasserspezifischer Fachdaten in das INKA-BW erfolgt durch die Baudurchführende Ebene (BdE), da dort die abwassertechnischen Anlagen baufachlich bearbeitet werden und entsprechende Kenntnisse über den Zustand und Sachstand der Erfassung und Sanierung sowie über die in diesem Zusammenhang angefallenen Kosten vorhanden sind.

Bestands- und Zustandsdaten werden liegenschaftsbezogen aus BaSYS oder INKA über ISYBAU-XML importiert. Kostendaten sind manuell einzugeben. Wesentlich hierbei ist, dass in allen Bauverwaltungen die Daten nach einer einheitlichen Struktur erfasst werden. Dadurch ist eine Zusammenführung und Auswertung der Daten möglich.

Datenerfassung, Auswertung und Bericht in der Bauverwaltung

Die BdE übergibt die Daten zu den in ihrer Zuständigkeit befindlichen Liegenschaften an ihre Fachaufsicht führende Ebene (FfE). Diese führt die Daten aller ihrer BdE im INKA-BW zusammen und kann sie unter verschiedenen Aspekten auswerten. Einmal jährlich werden die Daten an die Leitstelle des Bundes für Abwassertechnik übergeben.

In der Leitstelle des Bundes für Abwassertechnik werden die Daten aller Bauverwaltungen zusammengeführt, ausgewertet und – getrennt nach militärischen und zivilen Bundesliegenschaften – in Form von Berichten an die Bundesministerien übergeben. Die Berichte zu den militärischen Liegenschaften werden darüber hinaus gemäß der Zuständigkeit den sieben Kompetenzzentren für Baumanagement bereitgestellt.

Zukünftige Entwicklungen

Das Berichtswesen wird aufgrund geänderter Randbedingungen und Zuständigkeiten derzeit neu ausgerichtet.

FAQ

Eine FAQ zum Thema INKA Berichtswesen finden Sie unter folgendem Link.

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Weitere Informationen
Externe Links